Automatisches Kleinteilelager (AKL)
Ein automatisches Kleinteilelager, kurz AKL, ist die Antwort auf ein Mengenproblem: viele kleine Artikel, wenig Platz, hohe Zugriffshäufigkeit. Gelagert wird in Behältern und Kartons, und zwar nicht von Hand, sondern vollautomatisch.
Genau das unterscheidet es vom Hochregallager, das auch manuell bedient werden kann. Das AKL ist immer automatisiert. Lastaufnahmemittel holen den Behälter aus dem Regal und bringen ihn zum Kommissionierplatz – der Mitarbeiter wartet, die Ware kommt zu ihm.
Der Gewinn liegt in drei Zahlen, die zusammenspielen: hohe Umschlagleistung, kurze Zugriffszeiten, optimale Raumnutzung. Wo Tausende Kleinteile schnell verfügbar sein müssen, spielt das AKL seine Stärke aus, weil es Dichte und Tempo verbindet.
Das AKL bringt die Ware zum Menschen, nicht den Menschen zur Ware.
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