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Beilader

Ein Beilader ist im Sammelgutverkehr die kleine Spedition, die ein Zielgebiet nicht selbst bedient. Statt für jede Ecke ein eigenes Netz aufzubauen, übergibt sie die Sendung einem anderen, dem Versandspediteur, der sie über seinen Hauptlauf weiterträgt.

Das Modell hat seinen Sinn in der Arbeitsteilung. Niemand kann überall ein dichtes Liniennetz vorhalten. Wo dem Beilader die Verbindung ins Zustellgebiet fehlt, springt der ein, der dort ohnehin regelmäßig fährt – und füllt im Gegenzug seinen Laderaum besser.

Für den Kunden bleibt das meist unsichtbar. Die Sendung kommt an, auch wenn auf dem Weg dorthin zwei Speditionen Hand in Hand gearbeitet haben. Wichtig ist nur, dass Übergabe und Verantwortung sauber geregelt sind.

Der Beilader bringt die Ware nicht selbst ans Ziel. Er kennt nur den, der es kann.

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