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Cross-Docking

Beim Cross-Docking wird eingehende Ware nicht eingelagert, sondern unmittelbar dem abgehenden Transport zugeordnet. Sie berührt das Lager nur als Durchgangsfläche und verlässt den Standort im Idealfall noch am selben Tag.

Man unterscheidet einstufiges und zweistufiges Cross-Docking. Einstufig heißt: die Ware ist bereits beim Lieferanten empfängerrein kommissioniert und wird nur weitergereicht. Zweistufig heißt: die Sendung wird am Umschlagterminal aufgelöst und neu zu Empfängertouren zusammengestellt.

Genau das ist die Mechanik hinter jedem Stückgut-Netz. Sendungen aus dem Nahverkehr laufen abends im Depot ein, werden nach Zielregion sortiert und über den Hauptlauf weitergefahren. Ohne diesen Umschlag wäre Stückgut nicht bezahlbar.

Der Preis dafür ist Taktgenauigkeit: fällt ein Zulauf aus, steht die Ware bis zum nächsten Tag. Cross-Docking spart Lagerkosten und Handling, verlangt aber verlässliche Zeitfenster und eine saubere Avisierung.

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