Delivery Charge
Eine Delivery Charge, genauer eine Destination Delivery Charge, ist eine jener Gebühren, die am Ende einer Seefracht noch dazukommen. Sie fällt typischerweise bei FCL-Sendungen an – also vollen Containerladungen –, die für US-Häfen bestimmt sind.
Ihr Zweck steckt im Zielhafen. Die Gebühr deckt Kosten, die dort entstehen: die Nutzung von Kränen und die Abgaben am Terminal, wenn der Container vom Schiff geholt und für die Weitergabe bereitgestellt wird. Statt diese Kosten zu verstecken, werden sie als eigener Posten ausgewiesen.
Für den Empfänger heißt das: aufmerksam kalkulieren. Der reine Seefrachtsatz beschreibt nur den Transport über das Wasser; Gebühren wie diese kommen am Bestimmungsort dazu und gehören in jede ehrliche Gesamtrechnung einer Containersendung.
Die Fracht endet nicht am Schiff. Sie endet, wenn auch der Zielhafen bezahlt ist.
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