Inventur
Die Inventur ist der große Kassensturz eines Unternehmens. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und meint, zu einem festgelegten Stichtag den Bestand an Vermögensgegenständen und Schulden sorgfältig zu erfassen – nach Art, Wert und Menge.
Dabei wird akribisch dokumentiert, was tatsächlich vorhanden ist. Grundsätzlich gibt es zwei Wege: die körperliche Inventur, bei der man die Gegenstände wirklich zählt, misst und wiegt, und die Buchinventur, die auf Aufzeichnungen beruht. Erst der Abgleich zwischen Soll und Ist deckt Differenzen wie Fehlmengen oder Schwund auf. Für ein Lager ist sie unverzichtbar, so mühsam sie auch ist. Wie das Durchzählen der Kasse am Feierabend. Merke: Die Inventur zählt den wahren Bestand zum Stichtag – die Grundlage ehrlicher Bücher.
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