Just in Time Produktion
Die Just-in-Time-Produktion, auch bedarfssynchrone Produktion genannt, macht aus Just-in-Time ein durchgehendes Organisationsprinzip. Es zieht sich durch die gesamte Wertschöpfungskette und stimmt den Materialfluss exakt auf den Produktionsprozess ab.
Der Kerngedanke: Material wird erst dann geliefert, wenn es tatsächlich gebraucht wird, nicht auf Vorrat. Das verschlankt die Wertschöpfungskette spürbar und führt zu erheblichen Kosteneinsparungen, weil kaum Kapital in Lagerbeständen gebunden ist. Die Kehrseite ist die Abhängigkeit: Eine verspätete Lieferung oder ein Stau auf der Autobahn kann die ganze Fertigung stoppen. Wie ein Koch, der die Zutaten genau dann annimmt, wenn er sie in die Pfanne gibt. Merke: Die Just-in-Time-Produktion fertigt im Takt der Lieferung – schlank, sparsam, aber empfindlich gegen Verzug.
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