Lagerhaltungskosten
Lagerhaltungskosten entstehen für die Zwischenlagerung von Gütern – ob Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte oder Reserveteile. Solange Ware im Regal liegt, kostet sie Geld, auch wenn sie sich nicht bewegt.
Die Liste der Posten ist lang: Raum und Miete, Strom, die Lagersoftware und das Lagerpersonal gehören dazu. Eine Ausnahme bilden die Zinskosten – sie werden hier nicht mitgerechnet. Üblicherweise gibt man die Lagerhaltungskosten als Prozentsatz des Inventarwerts an, und dieser Satz variiert je nach Branche erheblich. Wer ihn kennt, versteht, warum schlanke Bestände bares Geld sparen. Wie die laufenden Nebenkosten einer Wohnung, die unabhängig vom Wohnen anfallen. Merke: Lagerhaltungskosten machen ruhende Ware teuer – jeder Tag im Regal schlägt zu Buche.
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