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LCL (Less than Container Load)

LCL steht für Less than Container Load: Die Sendung füllt keinen ganzen Container, sondern wird mit der Ware anderer Versender zu einer Containerladung zusammengefasst. Das Gegenstück ist FCL, der ganze Container für einen Auftraggeber.

Der Ablauf hat zwei zusätzliche Schritte. Im Abgangshafen wird die Ware an einer Containerfreistation gesammelt und gestaut, im Zielhafen wieder entstaut und einzeln freigegeben. Genau diese beiden Umschläge machen LCL langsamer und erhöhen das Handlingrisiko, ganz ähnlich wie beim Sammelgut im Landverkehr.

Preislich wird nach Kubikmeter oder Tonne abgerechnet, je nachdem, was höher liegt. Bei etwa 13 bis 15 Kubikmetern kippt die Rechnung häufig, dann ist der eigene 20-Fuß-Container günstiger als der Sammelanteil.

Zu beachten sind außerdem die hafenseitigen Nebenkosten, die bei LCL anteilig anfallen und im Konnossement nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind.

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