Lieferservicegrad
Der Lieferservicegrad ist eine zentrale Größe für eine erfolgreiche Bevorratungspolitik. Er gibt Auskunft über die Lieferbereitschaft und ermöglicht zugleich eine wirksame Kontrolle der Lagerbestände – zwei Seiten derselben Medaille.
Spannend ist, dass nicht das Maximum das Ziel ist. Ein zu niedriger Lieferservicegrad führt zu verlorenen Aufträgen, ein zu hoher zu überfüllten Lagern – beides verursacht unnötige Kosten. Die Kunst liegt darin, den optimalen Mittelweg zu finden. Als Richtwert gilt oft ein Lieferservicegrad von rund 99 Prozent, um maximale Kundenzufriedenheit zu erreichen, ohne das Lager zu überfrachten. Eng verwandt ist der Lieferbereitschaftsgrad. Wie die richtige Heizungseinstellung, die weder friert noch das Geld verheizt. Merke: Der Lieferservicegrad sucht das Optimum – nicht zu wenig, nicht zu viel.
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