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Null-Durchgang

Der Null-Durchgang, englisch Zero Crossing, beschreibt einen Sonderfall im Warenfluss: Die Ware ist in genau der Menge verfügbar, in der sie entnommen wird – oder sogar in geringerer. Es bleibt also nichts liegen, der Bestand geht gegen null.

Man unterscheidet zwei Arten. Der geplante Null-Durchgang wird bewusst in den Lieferprozess integriert, um Effizienz zu steigern – Ware läuft durch, ohne eingelagert zu werden, ähnlich dem Cross-Docking. Der ungeplante Null-Durchgang dagegen ist meist die Folge von Engpässen und kann zu Lieferproblemen führen. Beim einen ist die Null gewollt, beim anderen ein Warnsignal. Wie ein Bahnhof, an dem der Zug ohne Halt durchfährt – geplant beim Schnellzug, ärgerlich beim verpassten Anschluss. Merke: Der Null-Durchgang lässt Ware durchlaufen statt liegen – geplant ein Effizienzgewinn, ungeplant ein Engpass.

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