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Risikozuschlag für Piraterie

Der Piraterie-Risikozuschlag, auch PRS genannt, ist ein Aufschlag, der aufgrund der erhöhten Gefahr von Piraterie auf die Seefracht erhoben wird – bekanntestes Beispiel ist der Golf von Aden. Wo Überfälle drohen, steigt das Risiko, und das kostet.

Der Hintergrund ist nüchtern kalkuliert. Speditionsunternehmen, die Güter durch gefährdete Gewässer transportieren, müssen höhere Versicherungsprämien zahlen, um Schiff und Ladung abzusichern. Um diese zusätzlichen Kosten auszugleichen, wurde der Risikozuschlag eingeführt – er wälzt einen Teil der Mehrkosten auf die Fracht ab. So bleibt der Seeweg trotz Gefahr kalkulierbar. Es ist ein Sonderfall der vielen Zuschläge, die eine Seefrachtrate verteuern können. Wie eine Gefahrenzulage, die das erhöhte Risiko einer Route bepreist. Merke: Der Piraterie-Risikozuschlag bepreist das Überfallrisiko auf See – er gleicht die höheren Versicherungskosten gefährdeter Routen aus.

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