Schüttgutfracht
Schüttgutfracht beschreibt Massengut, das die See in großen Mengen quert. Charakteristisch sind zwei Dinge: Die Ware reist ohne Verpackung und wird direkt, etwa in den Laderaum eines Schiffes, verladen.
Typische Vertreter sind Getreide, Erdölprodukte und Eisenerz – auch als Massengut oder schlicht Schüttgut bekannt. Statt einzeln verpackter Kolli geht es hier um ganze Schiffsladungen loser Rohstoffe, die per Förderband, Schaufel oder Pumpe an Bord kommen. Spezielle Bulkcarrier sind eigens dafür gebaut. Weil das Gut lose liegt, spielen beim Seetransport Begriffe wie das Trimmen – das gleichmäßige Verteilen im Laderaum – eine wichtige Rolle. So bleibt das Schiff stabil. Wie ein randvoll geschütteter Getreidespeicher, nur in der Größe eines Schiffsrumpfs. Merke: Schüttgutfracht ist unverpacktes Massengut auf dem Schiff – Rohstoffe in Schiffsladungsgröße statt einzelner Pakete.
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