Auf die Frage „Was kostet eine Spedition?" gibt es keine Zahl, die auf jede Sendung passt. Der Preis entsteht aus zwei Dingen: Ihrer Sendung – Gewicht, Lademeter, Strecke, Transportart – und der Marktlage am Tag der Buchung. Und diese Marktlage ist beweglich. Derselbe Transport kann im Mai spürbar mehr kosten als im Februar, ohne dass sich an Ihrer Palette etwas geändert hätte. Dieser Beitrag erklärt, woraus sich der Frachtpreis zusammensetzt, warum er saisonal schwankt und wie Sie beides für sich nutzen.
Was kostet eine Spedition? Die ehrliche Antwort
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, und wer einen nennt, rät. Der Preis einer Sendung hängt an vier Größen: dem Gewicht und den Lademetern, der Strecke, der Transportart – Stückgut, Teil- oder Komplettladung – und den Zusatzleistungen wie fester Termin, Avisierung oder Lieferung an eine Privatadresse. Als Orientierung: Bei Vehar logistiko beginnt Stückgut ab 55,00 Euro, Palettenversand ab 87,00 Euro, Teilladung ab 240,00 Euro und Komplettladung ab 390,00 Euro. Der verbindliche Preis für Ihre konkrete Sendung steht im Rechner; wer die reinen Speditionsversand-Kosten oder Spedition-Preise einer Transportart vergleichen will, findet sie auf den jeweiligen Übersichten. Was das Beauftragen einer Spedition Schritt für Schritt kostet, steht im Beitrag Spedition beauftragen – Kosten.
Warum „Preis pro Kilometer" in die Irre führt
Viele suchen nach einem Kilometerpreis – „was kostet die Spedition pro km". Für einen ganzen Lkw, den Sie exklusiv fahren, ist das noch nachvollziehbar. Für Stückgut ist es irreführend: Ihre Palette teilt sich den Laderaum mit anderen Sendungen, und der Preis richtet sich nach dem Anteil, den sie am Laderaum belegt – also nach Gewicht und Lademetern, nicht nach gefahrenen Kilometern allein. Eine leichte, aber sperrige Sendung kann teurer sein als eine schwere, kompakte über dieselbe Strecke. Deshalb rechnet eine seriöse Kalkulation nicht mit einem Kilometersatz, sondern mit der Ladeeinheit.
Die Kostentreiber – was im Frachtpreis steckt
Hinter jedem Frachtpreis stehen dieselben Posten. Der wichtigste beweglichste ist der Kraftstoff: Steigt der Dieselpreis, steigt der Transportpreis – wie das im Detail funktioniert, erklärt der Beitrag zum Dieselzuschlag. Dazu kommen die Kapazität, also wie viel Laderaum gerade am Markt verfügbar ist, die Maut (siehe Lkw-Maut 2026) und die Personalkosten. Diese Posten bewegen sich unterschiedlich schnell: Die Maut ändert sich per Gesetz, der Diesel täglich, die Kapazität mit Angebot und Nachfrage. Wie stark zuletzt Diesel und Laderaum den Preis getrieben haben, steht im Beitrag Diesel und Laderaum als Preistreiber.
Warum der Preis im Mai ein anderer ist als im Februar
Der größte saisonale Hebel ist die Kapazität – und die hängt am Kalender. Ist viel Ware unterwegs und wenig Laderaum frei, steigen die Preise; ist es umgekehrt, fallen sie. Genau deshalb ist der Mai oft teurer als der Februar: Der Mai steckt voller Feiertage und Brückentage, an denen weniger gefahren wird, während die Nachfrage bleibt. Der Februar ist ein ruhiger Monat mit voller Kapazität. Es sind nicht die Feiertage selbst, die den Preis machen, sondern die Verknappung des Laderaums drumherum.
| Zeitraum | Typische Marktlage | Preis-Tendenz |
|---|---|---|
| Januar / Februar | ruhig, Kapazität verfügbar | eher niedrig |
| Mai (viele Feier-/Brückentage) | Kurzwochen, Laderaum knapp | eher hoch |
| Sommer (Süd-Europa-Ferien) | längere Laufzeiten nach IT/ES/FR/PT | saisonaler Aufschlag dorthin |
| November / Dezember | Jahresendgeschäft, Spitzenlast | eher hoch |
Auf dem Smartphone lässt sich die Tabelle seitlich wischen. Es sind Tendenzen, keine festen Werte – der genaue Preis hängt immer an der konkreten Sendung und dem Tag. Warum die Preise über das Jahr schwanken, vertieft der Beitrag zu saisonalen Preisschwankungen.
Das Transportbarometer – wie man die Marktlage abliest
Die Marktlage lässt sich messen. Ein Transportbarometer – das bekannteste ist das von TIMOCOM – bildet das Verhältnis zwischen angebotenem Frachtraum und angebotener Ladung ab. Überwiegt die Ladung und ist wenig Laderaum frei, klettern die Frachtraten am Spotmarkt; ist reichlich Laderaum da, sinken sie. Das Barometer ist damit ein Frühindikator für die Richtung der Frachtpreise. Die konkreten aktuellen Werte und was sie zuletzt aussagten, lesen Sie im Beitrag Diesel und Laderaum – hier geht es um das Prinzip: Der Frachtpreis ist ein Marktpreis, kein fixer Tarif.
Die vier Tarifstufen – wie viel Sie selbst über den Preis bestimmen
Einen Teil des Preises steuern Sie selbst – über das Tempo und die Termingenauigkeit. Bei Vehar logistiko gibt es dafür vier Stufen: classic als günstige Sammelgut-Basis, point-D/C mit engerem Zustellfenster, dynamic als taggenauer Wunschtermin und express als Direktfahrt. Die Reihenfolge im Preis ist immer gleich: classic ist am günstigsten, express am teuersten – je schneller und termingenauer, desto mehr kostet der Transport. Wie sich die Stufen im Detail unterscheiden, erklärt der Überblick über die vier Versandtarife. Der Punkt fürs Budget: Wer beim Termin flexibel ist, zahlt weniger.
Was Sie als Versender selbst beeinflussen können
- Beim Termin flexibel bleiben. Ein weiteres Zeitfenster und der classic-Tarif sind günstiger als ein fixer Tag.
- Saison-Spitzen einplanen. Wenn der Versand nicht an den Mai oder das Jahresende gebunden ist, sparen ruhigere Wochen bares Geld.
- Die Sendung sauber angeben. Korrektes Gewicht und korrekte Lademeter vermeiden Nachberechnungen – eine falsch angegebene Sendung wird nachträglich neu berechnet.
- Früh buchen statt auf den letzten Drücker, wenn der Laderaum schon knapp ist.
- Einen Festpreis nutzen, um die Marktschwankung aus der eigenen Kalkulation herauszunehmen.
Der Preis, den Sie vorher kennen
Genau das ist der Gedanke hinter dem Festpreis von Vehar logistiko: Der Preis steht vor der Buchung fest und ändert sich danach nicht, egal wie sich der Markt in der Zwischenzeit bewegt. Er nimmt Ihnen nicht die Saisonalität ab – im Mai kann der angezeigte Preis höher sein als im Februar – aber er nimmt Ihnen die Unsicherheit: Was Sie im Rechner sehen, ist der Preis, den Sie zahlen. Statt Transportkosten mühsam zu berechnen, geben Sie Ihre Sendung ein und vergleichen die Tarife in unter 60 Sekunden, ohne Registrierung.
Jetzt den Festpreis für Ihre Sendung berechnen – vor der Buchung, ohne Konto.
Häufige Fragen
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Was kostet eine Spedition?
Es gibt keinen Pauschalpreis. Der Preis hängt von Gewicht, Lademetern, Strecke, Transportart und Zusatzleistungen ab, dazu von der aktuellen Marktlage. Als Einstieg beginnt Stückgut bei Vehar logistiko ab 55,00 Euro, Palettenversand ab 87,00 Euro; den verbindlichen Preis für Ihre Sendung zeigt der Rechner.
Warum sind Transportpreise im Mai teurer als im Februar?
Weil der Mai viele Feier- und Brückentage hat, an denen weniger gefahren wird, während die Nachfrage bleibt. Der knappe Laderaum treibt die Preise. Der Februar ist ein ruhiger Monat mit voller Kapazität und damit tendenziell günstiger. Es sind Tendenzen, keine festen Aufschläge.
Was ist das Transportbarometer?
Ein Index, der das Verhältnis von angebotenem Laderaum zu angebotener Ladung abbildet – das bekannteste stammt von TIMOCOM. Überwiegt die Ladung, steigen die Frachtpreise am Spotmarkt; ist viel Laderaum frei, sinken sie. Es ist ein Frühindikator für die Richtung der Preise.
Kann man Speditionskosten pro Kilometer berechnen?
Für eine Komplettladung, die einen ganzen Lkw belegt, ist ein Kilometeransatz näherungsweise möglich. Für Stückgut nicht sinnvoll: Dort zählt der Anteil am Laderaum – Gewicht und Lademeter –, nicht die reine Kilometerzahl. Eine leichte, sperrige Sendung kann teurer sein als eine schwere, kompakte über dieselbe Strecke.
Wie bekomme ich einen festen Preis?
Über den Rechner von Vehar logistiko: Sie geben Ihre Sendung ein und sehen den Festpreis vor der Buchung, ohne Registrierung. Der Preis steht damit fest, bevor Sie beauftragen, und ändert sich danach nicht mehr durch Marktschwankungen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von unserer Redaktion fachlich geprüft.


