Bedarfsermittlung
Die Bedarfsermittlung beantwortet zwei Fragen: Wie viel wird gebraucht, und wann? Sie steht am Anfang jeder Beschaffungslogistik und entscheidet damit indirekt auch über das Transportvolumen.
Grob unterscheidet man zwei Wege. Die programmgebundene Ermittlung rechnet aus Aufträgen und Stücklisten zurück, was an Teilen nötig ist. Die verbrauchsgebundene Ermittlung schaut auf die Vergangenheit und schreibt den Verbrauch fort. Der erste Weg ist genauer, der zweite kommt ohne Produktionsplan aus.
Für den Transport ist das Ergebnis unmittelbar spürbar. Wer knapp disponiert, fährt häufiger und kleiner, oft als Stückgut oder per Express. Wer größer bestellt, bündelt zur Komplettladung und zahlt pro Kilogramm deutlich weniger.
Die Materialbedarfsplanung baut auf der Bedarfsermittlung auf und legt zusätzlich Bestellzeitpunkte und Sicherheitsbestände fest.
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