Durchschnittliche Lagerdauer
Die durchschnittliche Lagerdauer beantwortet eine einfache, aber teure Frage: Wie lange liegt ein Artikel im Schnitt im Lager, bevor er gebraucht wird? Sie macht aus dem diffusen Gefühl von zu viel Bestand eine konkrete Zahl.
Berechnet wird sie aus dem durchschnittlichen Bestand im Verhältnis zum Verbrauch über einen Zeitraum. Je länger die Dauer, desto länger bindet die Ware Kapital, belegt Fläche und altert – mit allen Risiken von Verderb, Mode oder technischem Veralten.
Damit ist sie eine der wichtigsten Lagerkennzahlen überhaupt. Eine sinkende Lagerdauer bedeutet, dass das gleiche Geschäft mit weniger gebundenem Geld läuft; eine steigende ist ein Warnsignal, dass Bestand sich staut, wo er fließen sollte.
Jeder Tag im Lager kostet. Die durchschnittliche Lagerdauer zählt diese Tage.
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