Geofencing
Geofencing beschreibt eine virtuelle Umzäunung: Um einen Standort, ein Werksgelände oder einen Streckenabschnitt wird ein geografischer Bereich definiert. Überquert ein Fahrzeug diese Linie, meldet das System es automatisch.
Technisch setzt es auf der Ortung des Fahrzeugs auf und ist damit eine Anwendung der Telematik. Der Nutzen entsteht erst durch die Verknüpfung mit Prozessen: Die Einfahrt in den Zielbereich löst die Ankunftsmeldung aus, die Ausfahrt beendet den Auftrag, ohne dass jemand etwas eintippen muss.
Für Versender heißt das vor allem verlässlichere Statusdaten. Die Avisierung beim Empfänger kann automatisch ausgelöst werden, und die geschätzte Ankunftszeit lässt sich fortlaufend nachschärfen.
Zweiter Anwendungsfall ist die Sicherheit: Verlässt ein Fahrzeug mit hochwertiger Ladung den freigegebenen Korridor, schlägt das System Alarm. Der Einsatz berührt allerdings Beschäftigtendaten und muss deshalb datenschutzrechtlich sauber geregelt sein.
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