Hol-Prinzip
Das Hol-Prinzip, auch Pull-Prinzip genannt, dreht die Logik des Materialflusses um. Statt dass eine Stelle Ware vorausschauend weiterschiebt, holt der Abnehmer sie genau dann ab, wenn er sie braucht. Die Verantwortung liegt also beim Verbraucher, nicht beim Lieferanten.
Gesteuert wird das oft per Kanban: Erst wenn Material verbraucht ist, löst ein Signal den Nachschub aus. Das Gegenstück ist das Bring- oder Push-Prinzip, bei dem nach Plan geschoben wird. Der große Vorteil des Hol-Prinzips sind niedrige lokale Bestände – es liegt nur da, was wirklich gebraucht wird. Wie ein Buffet, von dem man sich nimmt, statt sich Teller bringen zu lassen. Merke: Beim Hol-Prinzip zieht der Bedarf die Ware – das hält die Bestände schlank.
Transport per Spedition beauftragen
Preis online berechnen und in unter 2 Minuten beauftragen - ohne Anmeldung.

