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Logistikmarkt

Lieferketten unter Druck: Rotes Meer, Suez und die Folgen

Containerschiff am Roten Meer – Störung der Lieferketten

Eine Meerenge am anderen Ende der Welt, und plötzlich verschiebt sich der Liefertermin in Mülheim. Was abstrakt klingt, ist für Importeure längst Alltag: Störungen am Roten Meer und rund um den Suezkanal wirken bis in die letzte Lkw-Tour hinein. Wie hängt das zusammen, und was heißt es für Ihre Planung? Ein nüchterner Blick.

Was am Roten Meer passiert

Der Suezkanal ist die kürzeste Seeverbindung zwischen Asien und Europa – ein Großteil des Welthandels läuft normalerweise hier durch. Wenn diese Route unsicher wird, weichen die Reedereien aus und schicken ihre Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung, ganz um Afrika herum. Das ist sicherer, aber deutlich länger. Aus der gewohnten Passage werden zusätzliche Tage auf See, jede Fahrt.

Warum das auch den Landverkehr trifft

Lieferketten sind eine Kette, kein Stapel einzelner Glieder. Verspätet sich die Seefracht, kommt der Container später im Hafen an, später am Lager, später zum Weiterversand per Lkw. Dazu kommen Folgewirkungen:

  • Längere Laufzeiten: der Umweg kostet Tage, die sich durch die ganze Kette ziehen
  • Knapper Laderaum: blockierte Schiffe und Container fehlen anderswo, die Frachtraten steigen
  • Schwankende Planbarkeit: Ankunftszeiten werden unzuverlässiger, Puffer wichtiger

Die ehrliche Einordnung

Geopolitik lässt sich nicht aus der Disposition heraus lösen, und niemand sollte das behaupten. Was man tun kann, ist die eigene Kette robuster zu machen: längere Vorlaufzeiten einplanen, Bestände dort puffern, wo Lieferung kritisch ist, und auf der letzten, europäischen Etappe mit einem verlässlichen Partner arbeiten, der hält, was er zusagt. Die Seestrecke kontrolliert keiner von uns – die Strecke ab dem europäischen Hafen sehr wohl.

Was Sie tun können

Für die europäische Etappe Ihrer Lieferkette sorgt Vehar logistiko mit fester Termin-Disposition – sobald die Ware im Hafen oder am Lager ist, bringen wir sie zuverlässig weiter, deutschlandweit und über unsere internationale Spedition in 29 Länder. Wer die Lieferbedingungen sauber regelt, etwa über die passenden Incoterms, weiß im Störungsfall genau, wer ab wann zuständig ist.

Merke: Die Seestrecke kontrolliert niemand von uns, die letzte Etappe in Europa schon. Wer Puffer einplant und die Übergaben klar regelt, federt Störungen ab, statt von ihnen überrascht zu werden.

Häufige Fragen zu Lieferkettenstörungen

Auf eine Frage tippen, um die Antwort zu öffnen.

Warum betrifft mich eine Störung am Roten Meer als europäischer Importeur?

Weil die Lieferkette zusammenhängt. Weichen Schiffe um Afrika aus, kommt der Container später im Hafen an – und damit später am Lager und beim Weiterversand per Lkw. Die Verzögerung schiebt sich bis in die letzte Etappe.

Wie kann ich meine Lieferkette robuster machen?

Längere Vorlaufzeiten einplanen, Bestände bei kritischen Gütern puffern und die Übergaben über klare Incoterms regeln. Die letzte, europäische Strecke lässt sich mit einem verlässlichen Partner stabil halten, auch wenn die Seestrecke schwankt.

Was sind Incoterms und warum helfen sie hier?

Incoterms legen fest, wer ab welchem Punkt für Transport, Kosten und Risiko zuständig ist. Im Störungsfall wissen damit alle Beteiligten genau, wer ab wann verantwortlich ist – das vermeidet Streit und Verzögerung.

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