Debitorenkonto
Ein Debitorenkonto ist das Gedächtnis für offene Rechnungen. In der Debitorenbuchhaltung wird festgehalten, was ein Kunde noch schuldet – Waren und Dienstleistungen, die bereits erbracht, aber noch nicht bezahlt wurden.
Der Überblick ist hier alles. Nur wer seine offenen Forderungen kennt, weiß, welches Geld eigentlich schon verdient, aber noch nicht geflossen ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nichts anderes als bares Geld, das auf dem Konto eines anderen liegt.
Genau deshalb ist eine saubere Debitorenbuchhaltung mehr als Pflichtübung. Sie ist die Grundlage dafür, Zahlungen zu verfolgen, Außenstände einzutreiben und die Liquidität zu sichern. Ein Unternehmen, das hier den Überblick verliert, finanziert ungewollt seine Kunden.
Eine erbrachte Leistung ist erst dann ein Erfolg, wenn das Debitorenkonto wieder ausgeglichen ist.
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