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Doppelblindversendung

Eine Doppelblind-Sendung treibt die Verschleierung auf die Spitze. Anders als bei der einfachen Blindsendung bleibt hier nicht nur eine Seite im Dunkeln – der Verkäufer verbirgt die Identität von Versender und Käufer gleich voreinander.

Möglich wird das durch getrennte Papiere. Der Verlader sendet die Ware, ohne die genaue Adresse des Käufers zu kennen, und der Käufer erfährt nicht, wer die Ware tatsächlich versandt hat. Unterschiedliche Frachtbriefe sorgen dafür, dass nur das Transportunternehmen beide Enden der Kette überblickt.

Genutzt wird das, um Geschäftsbeziehungen zu schützen. Wer mit fremden Quellen und Abnehmern handelt, will verhindern, dass beide Seiten künftig direkt miteinander ins Geschäft kommen und ihn überflüssig machen. Die Doppelblind-Sendung hält die Mitte bewusst undurchsichtig.

Bei der Doppelblind-Sendung kennt nur einer beide Adressen – und das ist Absicht.

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