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Intrastat-Warencodes

Die Intrastat-Warencodes sind das statistische Gedächtnis des EU-Binnenmarkts. Weil zwischen EU-Ländern keine Zollgrenzen mehr existieren, fehlt der klassische Weg, den Warenhandel zu zählen – Intrastat füllt diese Lücke und erfasst die Daten über den Handel innerhalb der Union.

Sein großer Vorteil ist die Einheitlichkeit. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Anforderungen in allen Mitgliedstaaten identisch, sodass ein Unternehmen nicht in jedem Land neu lernen muss, wie gemeldet wird. Für Betriebe ab einer bestimmten Handelsschwelle ist die Meldung Pflicht. Verwandt ist das System mit dem HS-Code, der Waren weltweit klassifiziert. Wie eine gemeinsame Volkszählung, nur für Waren statt Menschen. Merke: Intrastat-Warencodes zählen den EU-Binnenhandel – einheitlich gemeldet, statt am Zoll erfasst.

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